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Photovoltaik Förderprogramm in Berlin

Die Stadt Berlin und zugleich das Bundesland Berlin möchten umweltfreundliche Energien ausbauen und unterstützen und Berlin ein wenig klimafreundlicher machen und auch die Energiewende unterstützen.
Wie das Programm aussieht ist nachfolgend in Kürze zusammengefasst.

Was wird gefördert?

Unter dem langen Namen „Förderrichtlinie für Stromspeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030“ wurde das Programm vom Berliner Senat verabschiedet. Gefördert werden Batteriespeicher zur Nutzung selbst erzeugten Solarstroms durch eine neue Photovoltaik-Anlage. Erhältlich sind 300 EUR pro kWh nutzbarer Speicherkapazität und 300 EUR Bonus für einen Stromspeicher, der über ein Energiemanagementsystem mit Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen verfügt. Die Förderhöhe ist auf maximal 15.000 EUR je Speichersystem begrenz und pro Solaranlage wird nur ein Speicher gefördert.

Wer kann die Förderung beantragen?

Den Zuschuss beantragen können Privatpersonen, Unternehmen, gesellschaftliche, staatliche und kirchliche Institutionen, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften.

Ab wann kann die Förderung beantragt werden?

Der Antrag für die Förderung Photovoltaik Berlin kann seit dem 01.01.2020 in elektronischer Form gestellt werden. Zuständig ist die IBB Business Team GmbH, die eine Tochtergesellschaft der IBB Berlin ist. Für die Antragstellung muss ein vollständiges Angebot für die Photovoltaik-Anlage inklusive Batteriespeicher vorliegen.

Wichtig zu wissen: Vor der Bewilligung darf mit dem Bau der Solaranlage nicht begonnen werden. Rückwirkende Förderungen werden ebenfalls nicht bewilligt.
Was muss man noch zum Photovoltaik Förderprogramm wissen?

Das Nachrüsten mit einem Batteriespeicher wird leider nicht gefördert. Die Batteriespeicher werden nur gefördert, wenn die Photovoltaik-Anlage neu installiert wird. Das Verhältnis der Leistung der Photovoltaik-Anlage zur Kapazität des Speichers muss bei mindestens 1,2 kWp zu 1 kWh liegen. Eine Ausnahme wird nur gemacht, wenn der Solarstrom zum Laden eines Elektroautos genutzt wird. Die Anlage darf am Netzanschlusspunkt maximal 50% ihrer installierten Leistung einspeisen. Die Förderung gilt nur für Photovoltaik-Anlagen, die von einem Elektrofachbetrieb installiert wurden.

Warum ist ein Batteriespeicher sinnvoll?

Ein Batteriespeicher ist sinnvoll, wenn man den überschüssigen Solarstrom später selbst nutzen und nicht in den Netz einspeisen will. Das gilt für Tage an denen es regnet, für die Wintermonate und ist auch finanziell attraktiv, denn die Einspeisevergütung fällt deutlich geringer aus der Strompreis. Mit einem Batteriespeicher kann man so den Autarkiegrad erhöhen und bis zu 80 % Solarstrom nutzen.